Wer ich bin

Ich bin Tom – und begleite Dich in Japan.

Ich habe 2023 und 2024 in Tokio und Yamanashi gelebt. Rund um Kōfu gehörten frühe Zazenkai zu meinem Alltag. Heute führe ich einen eigenen Onlinehandel und kenne die Verantwortung, die nach Feierabend selten einfach endet. Während dieser Reise kümmere ich mich um Organisation, Übersetzung und die persönliche Begleitung von höchstens sechs Gästen. Die religiöse Praxis übernimmt der vorgesehene Mönch.

Tom Sommer beim Zazen in einer japanischen Tempelumgebung

Yamanashi · 2023–2024

Sonntag, sechs Uhr morgens: im Wald sitzen, die Vögel hören und manchmal den Fuji sehen. Mit jeder Woche wurde deutlicher, wie gut eine regelmäßige Praxis tun kann.

Als ich in Yamanashi lebte, fuhr ich sonntagmorgens zu Zazenkai in unterschiedlichen Tempeln rund um Kōfu. Der Ort wechselte von Woche zu Woche, die Uhrzeit blieb: sechs Uhr morgens. Gerade diese Verbindlichkeit machte aus einzelnen Meditationsstunden eine Praxis, die Teil meines Lebens wurde.

Eine Zeit lang arbeitete ich auch in einem Tempel mit. Ich half bei der Pflege und beim Aufräumen, erlebte die Vorbereitungen für Tanabata und unterstützte im Umfeld religiöser Anlässe bis hin zu Bestattungen; die Rituale selbst habe ich nicht vollzogen. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir, wie selbstverständlich die sorgfältige Pflege des Ortes zum Alltag gehörte. Ordnung löst kein inneres Problem. Aber ein aufgeräumter, ruhiger Raum kann es leichter machen, dem eigenen Durcheinander überhaupt zu begegnen.

Aus eigener unternehmerischer Erfahrung

Die Arbeit reist oft im Kopf mit.

Wer ein Unternehmen führt, kann das Telefon ausschalten und gedanklich trotzdem bei einer offenen Personalfrage, den nächsten Zahlen oder dem Problem im Tagesgeschäft bleiben. Ich kenne diese Lage aus meinem eigenen Onlinehandel. Abstand bedeutet für mich deshalb mehr als ein paar freie Termine: Es braucht eine Umgebung, in der nicht jede Minute die nächste Reaktion verlangt.

  • Wenn alles bei Dir landet

    Zwischen Mitarbeitenden, Kunden, Lieferanten und wirtschaftlicher Unsicherheit wird die eigene Sicht schnell eng. Man löst, was gerade laut ist, und verschiebt die Frage, wohin das Unternehmen und das eigene Leben eigentlich gehen sollen.

  • Was der Tempel verändert

    Der frühe Beginn, wiederkehrendes Zazen und eine Umgebung ohne operative Signale unterbrechen diesen Takt. Daraus entsteht nicht automatisch eine Lösung. Es entsteht zunächst Zeit, die eigene Lage aus etwas größerer Entfernung zu betrachten.

  • Was ich Dir unterwegs abnehme

    Während der Reise musst Du nicht zugleich Route, Übersetzung und Tagesorganisation übernehmen. Darum kümmere ich mich. Eine fertige Unternehmensstrategie werde ich Dir dafür nicht verkaufen.

Vor Ort zuhause gewesen

Wenn Japanisch gesprochen wird, bleibt die Gruppe nicht außen vor.

Mit der Gruppe spreche ich Deutsch. Absprachen mit den japanischen Partnern kann ich vor Ort auf Japanisch führen; Englisch spreche ich ebenfalls. So lassen sich viele kleine Situationen direkt klären, vom Treffpunkt bis zu den Regeln im Haus. Zur religiösen Autorität eines Priesters oder zum lizenzierten Reiseleistungspartner macht mich das nicht.

東京

Tokio

Ich habe selbst in der Stadt gelebt. 2024 war ich dreimal beim Grand Sumo im Ryōgoku Kokugikan, das auch für den Abschluss dieser Reise vorgesehen ist.

山梨

Yamanashi

Auch hier habe ich gelebt, regelmäßig Zazenkai rund um Kōfu besucht und durch meine Mitarbeit Einblick in den Alltag eines Tempels bekommen.

言葉

Sprache

Mit Dir und der Gruppe spreche ich Deutsch. Für praktische Absprachen vor Ort nutze ich Japanisch; Englisch steht als weitere gemeinsame Sprache zur Verfügung.

Klare Zuständigkeiten

Wer Dich durch diese Woche begleitet

Bei einer kleinen Gruppe entsteht schnell große persönliche Nähe. Umso wichtiger ist, dass die Zuständigkeiten von Anfang an verständlich bleiben: Der Mönch verantwortet die Zen-Praxis, ich die Reisebegleitung und Du Deine eigenen Entscheidungen.

01

Der vorgesehene Mönch

Er führt durch die vereinbarte Zen-Praxis und erklärt ihren religiösen Zusammenhang. Wie viele Einheiten im Januar stattfinden und wie sie genau aussehen, muss noch bestätigt werden.

02

Meine Rolle

Ich plane den gemeinsamen Rahmen, begleite die Reise auf Deutsch, koordiniere unsere Wege und bin während des Programms Dein persönlicher Ansprechpartner.

03

Du

Du entscheidest selbst, was diese Zeit für Dich bedeutet. Niemand gibt ein Ergebnis vor oder erwartet, dass Du geschäftliche und private Themen vor der Gruppe offenlegst.

Persönliche Begleitung

Verlässlich erreichbar, ohne jeden freien Moment zu füllen.

Du sollst auf einer Reise durch Japan nicht mit organisatorischen Fragen alleinbleiben. Gleichzeitig braucht ein Retreat Stunden, in denen kein Gespräch, Workshop oder Ausflug vorgesehen ist. Zu einer guten Begleitung gehören für mich beide Seiten.

  • Vor der Abreise

    Im persönlichen Gespräch ist Platz für Fragen zum Tagesablauf, zur körperlichen Passung, zur schlichten Unterkunft und zu Deinen Erwartungen an die Woche.

  • Während der Tage in Tokio

    Die Gruppe hat einen gemeinsamen Treffpunkt und wird auf den vorgesehenen Wegen begleitet. Du musst Dich nach dem Langstreckenflug nicht erst allein in die Logistik einarbeiten.

  • Im Shukubō in Yamanashi

    Außerhalb der religiösen Anleitung bin ich Dein deutschsprachiger Ansprechpartner. Gespräche sind möglich, wenn sie sich ergeben; ein verpflichtendes Coachingprogramm gibt es nicht.

  • Am Ende der Reise

    Ein gemeinsames Abschlussgespräch hilft beim Übergang in den Alltag. Daraus entsteht weder ein Nachbetreuungsprogramm noch eine versprochene persönliche Veränderung.

Die Grenzen meiner Rolle

Was Du von mir erwarten kannst – und was nicht.

Meine Erfahrung in Japan und als Unternehmer prägt die Reise. Sie macht mich jedoch weder zum religiösen Lehrer noch zum Therapeuten. Diese Grenze benenne ich offen, damit vor der Teilnahme keine falschen Erwartungen entstehen.

Die Zen-Anleitung

Ich leite die religiöse Praxis nicht. Dafür ist der vorgesehene Mönch zuständig; seine Mitwirkung und der konkrete Umfang werden vor einer verbindlichen Teilnahme bestätigt.

Gesundheit und Therapie

Persönliche Gespräche auf der Reise sind keine Diagnose oder Behandlung. Sie ersetzen keine medizinische, psychologische oder psychotherapeutische Unterstützung.

Berufliche Ergebnisse

Ich kann einen Rahmen schaffen, in dem Abstand vom Tagesgeschäft möglich wird. Eine bessere Entscheidung, mehr Leistung oder eine persönliche Transformation kann und werde ich Dir nicht zusagen.

Der tatsächliche Komfort

Im Shukubō wird auf Futons geschlafen, Bad und Toiletten werden geteilt. Diese Bedingungen werden vorab klar beschrieben und nicht als Luxushotel inszeniert.

So schreibe ich über die Reise

Ich trenne klar, was ich weiß, was ich erlebt habe und was noch offen ist.

Wenn ich über meine Zeit in Japan schreibe, erzähle ich aus meiner eigenen Erinnerung. Bei Terminen, Unterkünften und Leistungen verlasse ich mich dagegen nicht auf Vermutungen: Ich verlinke die wichtigsten Quellen und sage offen, wo mir noch eine Bestätigung fehlt. So kannst Du selbst einordnen, worauf Du Dich bereits verlassen kannst.

BelegtWo es eine öffentliche Quelle oder bestätigte Anbieterangabe gibt, nenne ich sie.
Selbst erlebtMeine Erfahrungen beschreibe ich als meine persönliche Sicht – nicht als allgemeingültige Wahrheit.
Noch offenFehlt mir eine Zusage, schreibe ich das dazu. Aus einem Plan wird hier nicht vorzeitig ein Versprechen.

In Ruhe kennenlernen

Lies zuerst, worauf Du Dich einlässt.

Der Forschungsüberblick zeigt, was Meditationspraxis bewirken kann und wo belastbare Aussagen enden. Im Dossier findest Du anschließend den Planungsstand der Reise. Wenn beides für Dich stimmig ist, kannst Du ein kurzes persönliches Gespräch mit mir anfragen.